Wie sich die Gentechnik in Deutschland verbreiten konnte

Wie sich die Gentechnik in Deutschland verbreiten konnte

Seit 2021 werden gentechnologische Verfahren verstärkt auch direkt an gesunden
Menschen angewendet. Während Befürworter darin einen medizinischen Durchbruch
sehen, warnen Wissenschaftler und Experten vor unzureichend erforschten Risiken und
möglichen langfristigen physiologischen Folgen. Darüber hinaus stellt sich eine ethische
Grundsatzfrage: Ist ein gezielter Eingriff in genetische Prozesse notwendig oder überhaupt
vertretbar, um irgendeinen gesundheitlichen Vorteil zu haben?

Wie sich die Gentechnik in Deutschland verbreiten konnte

Wir alle erinnern uns sicher noch an den Anfang des Jahres 2020, als man überall davon sprach, dass sich ein für unberechenbar gehaltenes Virus in der Welt ausbreitet und die einzige Lösung darin bestünde die Bevölkerung zu immunisieren.¹ Man hörte kein Wort darüber, wie man seine Abwehrkräfte stärken hätte können, kein Wort über antivirale Naturmittel – und über die Medien wurden Tag und Nacht nur Angst und Schrecken verbreitet. Zu Beginn und während dieser Krise wurde die Bevölkerung gedrängt eine neuartige „Impf“-Technologie zu akzeptieren, welche, so hieß es, die einzige Möglichkeit sei die tödlichen Gefahren dieser Erreger abzuwenden. Die dann eingesetzte mRNA-Technologie beruht darauf, messenger-RNA (mRNA) in die Zellen gesunder Menschen einzuschleusen. Diese mRNA enthält die Bauanleitung für ein bestimmtes Protein, welches die Zellen vorübergehend selbst herstellen. Auf diese Weise kann das Immunsystem gezielt auf die Substanz reagieren.

Wie sich die Gentechnik in Deutschland verbreiten konnte

Jedoch führt die Herstellung körperfremder Proteine nicht nur zur Bildung von Antikörpern, und damit einer Schutzwirkung (wie es heißt), sondern zwangsläufig zur Aktivierung von T-Lymphocyten, die solche Zellen, welche modifizierte RNA aufnehmen und das fremde Protein bilden, attackieren und Entzündungsreaktionen im dortigen Gewebe in Gang setzen.


Abgesehen davon, dass vieles, was uns in dieser Zeit von ausgewählten Wissenschaftlern erklärt wurde, nicht mit der Realität in Einklang war – wie konnte es sein, dass so große Teile der Bevölkerung bei all dem mitmachten, wo doch gerade in Deutschland die Gentechnik traditionell seit jeher verpönt ist?
Dafür musste man der mRNA-Technologie als gentechnologisches Methode zunächst ein besseres Image verpassen – man nannte sie fortan „Impfung“ und zweitens sorgten die Medien mit ihren „Experten“ für erhebliche Ängste in der Bevölkerung.


Die wichtigste Zutat bestand jedoch darin den Menschen ein starkes Schuldgefühl zu verabreichen: Schuld am Tod naher Angehöriger, Schuld daran, dass es keine freie Intensivbetten gab (obwohl es zu keinem Zeitpunkt eine Überlastung gab), Schuld, dass die Maßnahmen nicht beendet werden konnten und Schuld generell, dass andere leiden.

Diese Vorgehensweise war kein Zufall und sie funktioniert auch in anderen Bereichen. So werde Kriege gerechtfertigt, Menschen manipuliert und der Bevölkerung ein Großteil ihres erwirtschafteten Lohns durch unverhältnismäßig hohe Steuern genommen.

¹ Angela Merkel 9.04.2020 – https://www.welt.de/politik/deutschland/article207167375/Merkel-zu-Corona-
Solange-wir-keinen-Impfstoff-haben-wird-das-gelten.html

So ist der Stand heute

Die Coronakrise führte dazu, dass gentechnologische Methoden sich weiter etablieren konnten und mittlerweile doch von vielen teilnahmslos hingenommen werden.


Im Moment (Stand 1/2026) sind mRNA-Behandlungen für SARS-CoV-2 und RSV-Viren in der EU zugelassen, viele weitere sollen folgen: Grippe, Borreliose, Chlamydien, Gürtelrose, EBV und Tuberkulose – alle auf künstlich modifizierter mRNA-Basis.

Was uns nicht gesagt wird: Wenn Zellen genötigt werden etwas herzustellen, was für den Organismus „fremd“ ist und diese hergestellte Fremdstoffe zusammen mit ihrem Erkennungsmerkmal MHC an der Zellaußenseite präsentiert werden, schlägt die Körperabwehr Alarm. T-Lymphoycyten erkennen solche veränderten Zellen und vernichten sie. Viele Todesfälle und „Nebenwirkungen“ infolge der „Impfung“ haben so ihre physiologische Erklärung.

Der Einsatz biotechnologischer Verfahren beschränkt sich jedoch nicht auf den medizinischen Bereich. Auch in der Tierhaltung, der Futtermittelproduktion und bei Lebensmitteln spielen gentechnische Methoden seit Jahren eine bedeutsame Rolle.

Gentechnik in Futtermitteln

Im Bereich der Tierernährung spielt Gentechnik in Deutschland und der Europäischen Union seit vielen Jahren eine größere Rolle. Anders als bei Lebensmitteln für den direkten menschlichen Verzehr ist der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen in Futtermitteln unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Besonders verbreitet sind dabei gentechnisch veränderte Sojabohnen, die vor allem aus außereuropäischen Ländern importiert werden und als Eiweißquelle in der artfremden Fütterung von Rindern, Schweinen und Geflügel dienen.

Kühe, Schafe und Ziegen sind als Wiederkäuer jedoch biologisch auf die Verwertung von Gras und anderen faserreichen Pflanzen spezialisiert. Proteinreiche Futtermittel wie Soja gehören nicht zu ihrer natürlichen Nahrung.

Wenn Wiederkäuer mit artfremdem Futter gefüttert werden, z. B. stark protein- oder stärkehaltigem Sojaprotein, Mais oder anderen konzentrierten Futtermitteln, kann das mehrere Probleme verursachen:

Pansenazidose:
Zu viel schnell fermentierbare Kohlenhydrate oder Proteine können den pH-Wert im Pansen stark senken, was die Mikroben schädigt und die Verdauung stört.

Futterverwertungsstörungen:
Die Mikroben im Pansen brauchen Ballaststoffe. Artfremdes Futter kann die Balance zerstören, wodurch die Tiere weniger Nährstoffe aufnehmen.

Krankheiten:
Chronische Fütterung mit ungeeignetem Futter kann zu Pansenentzündungen, Blähungen, Lähmungen und sogar Herz-Kreislauf-Problemen führen.

Metabolische Belastung:
Hohe Proteinzufuhr kann die Leber und Nieren stärker belasten.
Bio-Kühe dürfen nur artgerechtes Futter bekommen. Artfremdes Futter wie konventionelles Sojaprotein ist nicht erlaubt, außer in sehr begrenzten Mengen aus ökologischem Anbau. Wir sollten also gerade bei Fleisch und Milchprodukten darauf achten ausschließlich Produkte aus biologischer Landwirtschaft zu verwenden.

Bio-Kühe dürfen nur artgerechtes Futter bekommen. Artfremdes Futter wie konventionelles Sojaprotein ist nicht erlaubt, außer in sehr begrenzten Mengen aus ökologischem Anbau. Wir sollten also gerade bei Fleisch und Milchprodukten darauf achten ausschließlich Produkte aus biologischer Landwirtschaft zu verwenden.

Weitere Schritte der Gentechnik

Die Europäische Union arbeitet derzeit an einer Neuregelung für Pflanzen, die mit modernen gentechnologischen Verfahren gezüchtet werden. Nach den aktuellen Plänen sollen bestimmte genetische Veränderungen, die theoretisch auch durch natürliche Mutationen oder konventionelle Züchtungsmethoden entstehen könnten,
künftig nicht mehr als gentechnisch verändert gekennzeichnet werden.

Praktisch handelt es sich um gentechnisch veränderte Pflanzen, die durch gezielte, aber kleine Veränderungen (bis zu 20) im Erbgut entstehen, wobei nur arteigenes Genmaterial verwendet werden soll.

Bei diesem sogenannten Genom-Editing lassen sich mit speziellen Enzymen DNASchnitte an einem vorherbestimmten Ort im Erbgut ausführen und dann neue DNAAbschnitte einfügen, bestehende entfernen oder umordnen.

Das bedeutet: Menschen, die einkaufen, könnten diese sog NGT-1 Pflanzen2 im Supermarkt nicht mehr direkt an einem Gentechnik-Hinweis erkennen. In der Bio-Landwirtschaft sind NGT1-Pflanzen nicht erlaubt.

Eine zweite Gruppe gentechnisch veränderter Pflanzen (NGT-2), die auch mit mehr Veränderungen oder artfremden Genen modifiziert würden, bliebe weiterhin kennzeichnungspflichtig.

Die erzielte Einigung von EU-Rat, EU-Parlament, EU-Kommission über diese Neuregelung muss noch im Rat, also den Mitgliedstaaten, und im Parlament bestätigt werden.
Eine offizielle Fassung der beschlossenen Verordnung wird im Laufe des Jahres 2026 im Amtsblatt der EU veröffentlicht.³

Welche Auswirkungen?

Die größte Gefahr für unsere Gesundheit und Integrität stellen zweifellos die neuartigen mRNA-„Impfungen“ dar, zumal ein Mensch mit gesundem Schleimhäuten, vitalstoffreicher Nahrung und einer guten Abwehrlage wesentlich unempfänglicher für ernstere Verläufe von Infektionen ist. Und abgesehen von den vielen pathologischen, epigenetischen und möglicherweise auch genetischen Auswirkungen, auch Nebenwirkungen
genannt 4, wirft diese Technologie Fragen nach Sinn, Transparenz und individueller Nachvollziehbarkeit auf.

Nach der Applikation ist es für den Einzelnen praktisch nicht möglich zu überprüfen, welche mRNA-Sequenzen in welchen Zellen aktiv sind und in welchem Umfang das kodierte Protein gebildet wird. Zwar sind Zusammensetzung und Zielprotein der modRNA bekannt und regulatorisch geprüft, ihre Wirkung im individuellen Organismus entzieht sich jedoch einer direkten Kontrolle.

Damit setzt der Einsatz dieser Technologie ein hohes Maß an Vertrauen in Hersteller, Zulassungsbehörden und staatliche Kontrollmechanismen voraus. In einer Situation, in der die öffentliche Kommunikation und politische Entscheidungen teils widersprüchlich, falsch oder nie richtig korrigiert wurden, wird dieses notwendige Vertrauen
von Teilen der Bevölkerung allerdings zunehmend hinterfragt.

Da auch das Vertrauen in die meisten Medien erheblichen Schaden genommen hat, ist es besonders bei gesundheitlichen Fragen sinnvoll eigene Recherche zu betreiben, Unstimmigkeiten zu erkennen und die Eigenverantwortung zu stärken.

Autor: Martin Geiger | Naturveda Institut | Pfinztalstr. 70 | 76227 Karlsruhe |
info@naturveda.de

² NGT-1 Neue genomische Techniken der Gruppe 1.
³ https://www.transgen.de/aktuell/2880.ngt-regulierung-

Ähnliche Beiträge